Restaurant-Check: Kin Dee

Kin Dee in Schöneberg ist das jüngste Baby der Grill Royal Familie und natürlich bekommt das Restaurant dadurch einen Start geschenkt, von dem andere Gastronome nur träumen können – aber kann das thailändische Abenteuer von Stephan Landwehr, Boris Radczun, Moritz Estermann, Künstler Rirkrit Tiravanija, dessen Werke hier an der Wand hängen, und Dalad Kambhu, kreatives Mastermind und Küchenchefin des Kin Dee, halten, was begeisterte Opening-Gäste in ausführlichst verfassten Artikeln versprechen?

Die Antwort ist ja! Kin Dee bringt eine neue thailändische Küche nach Berlin und ist eine kulinarische Bereicherung für die Stadt. Einige mögen Küche und Können von Dalad Kambhu aus den zwei Wochen kennen, in denen sie mit Moritz das Skandi-Restaurant Dóttir in ein thailändisches Pop-up verwandelte.

In den nächsten zwei Wochen wird kein A la Carte Menü angeboten, sondern ein Tasting Menu aus zehn Gerichten. Ich selber kannte Dalads Küche noch nicht und war ziemlich hingerissen von dem, was serviert wurde. Das Salmon Ceviche unter den Vorspeisen, der ganze, knusprige Wolfsbarsch und die perfekt gebratene Panang Duck waren meine absoluten Favoriten, der Glasnudelsalat mit Pilzen und ein gemischtes Gemüse mit dem Aroma geräucherter Paprika liessen mein süßes Valentins-Date Aleks vor Begeisterung schwärmen. Geschmorte Lammhaxe und 12-Stunden-Pork-Belly haben wir aufgrund der vegetarischen Einstellung von Aleks gegen mehr Fisch eingetauscht bekommen, deswegen kann ich zu diesen vielversprechend klingenden Gerichten nichts sagen…

Wie jeder weiß, geht Liebe durch den Magen und Dalad ist seit gestern mein größter Girl-Crush. Ihr Essen ist fein und mit so viel Liebe entwickelt, dabei nicht zu konzeptionell, affektiert oder over the top. Es steckt viel Arbeit und Leidenschaft in allem, was sie auftischt und sie schafft den perfekten Spagat aus traditioneller, ehrlicher Küche und zeitgenössischer Umsetzung. Ihre Mission sei, sagte sie mir am Ende des Abends, den Menschen zu zeigen, was thailändische Küche überhaupt ist und was sie kann. You go, Girl!

kindeeberlin.com

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Meine Tipps für die perfekte Gans

Knusprige Haut, zartes Fleisch – so macht ihr den besten Gänsebraten:

1. Einen Abend vorher die Gans bereits salzen.
2. Mindestens zwei Stunden vor dem Ofen aus dem Kühlschrank holen und die Gans auf Zimmertemperatur bringen.
3. Nach Geschmack füllen und dann am Hals zunähen oder mit Zahnstochern zumachen.
4. Kräftig von außen und innen salzen und pfeffern. Die Haut mit einer Gabel an mehreren Stellen einstechen, damit das Fett austreten kann. Vor allem im Seitenbereich.
5. Bevor ihr die Gans in den Ofen schiebt: Hals, Magen, Flügelspitzen salzen und mit 2 grob geschnittenen, geschälten Zwiebeln im Ofen für etwa 30 Minuten bei 220 Grad rösten, herausnehmen, das Ganze in einer Pfanne erhitzen und kurz braten, 2 EL Mehl hinzu und weiterbraten, mit Balsamico ablöschen, mit Rotwein ablöschen und mit Gänsefond aufgießen – einige Stunden köcheln lassen. Das wird eure Sauce.
6. Die Gans mit dem Bauch nach unten im Bräter in den Ofen schieben. In den Bräter kommt auch etwas kaltes Wasser, ca. 2 Tassen. Gans mit dem Saft einer Orange übergießen.
7. Den Ofen nach 25 Minuten runterschalten und bei 160 Grad weiterbraten.
8. Immer mal wieder mit dem Sud aus dem Bräter übergießen.
9. Wenn der Rücken braun ist (etwa nach 2 Stunden – je nach Größe der Gans) wenden. Jetzt den Bauch nach oben.
10. Weiterbraten bis die Gans fast fertig ist. (etwa 1,5 Stunden, je nach Größe der Gans)
11. Für die Knusprigkeit: Eine Tasse eiskaltes Wasser mit 2 EL Salz mischen, über die Gans geben. Das passiert kurz vor Ende. Die Gans nun noch 20-25 Minuten weiterbraten, wenn sie noch etwas blass ist, Temperatur auf 180 Grad erhöhen. Aus dem Ofen herausnehmen, 20 Minuten ruhen lassen. Den Sud aus dem Bräter ohne das Fett mit in die Sauce geben. Sauce absieben, mit Mehl-Wasser-Gemisch verdicken, abschmecken – essen!

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Feiert Eure Weihnachtsfeier mit Miss Violet

Alle Jahre wieder – verabschiedet man das Arbeits-Jahr mit seinen Kollegen bei einem tollen Essen mit vorweihnachtlicher Stimmung. Für alle, die mal etwas anderes wollen, etwas Besonderes, präsentiere ich eine schöne Idee: feiert Eure Weihnachtsfeier mit Miss Violet. Ein privater Supperclub mit weihnachtlichem Menü ist etwas ganz Besonderes: duftender Gänsebraten, lockere Stimmung, köstliche Weine… eine tolle Belohnung für alle, die das ganze Jahr so toll zusammen gearbeitet haben und das jetzt zusammen feiern möchten.
Die Fotos von meinem Weihnachts-Supperclub im letzten Jahr geben Euch einen kleinen Eindruck. Mehr Informationen: mail@missviolet.de

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Der BBQ-Club in Zürich

Seit fast zwei Jahren findet Miss Violet’s Supperclub in immer wechselnden Locations statt, momentan koche ich einmal im Monat in Berlin. Jetzt kommt der Supperclub endlich auch in die Schweiz, genauer gesagt: nach Zürich.

Im Garten des Terrasse werde ich am 27. August coole BBQ-Trends auftischen, köstlich marinierte Spießchen mit Dips, neue Kebab-Rezepte, asiatische Pork Ribs,  Mini-Burger, gegrilltes Gemüse dazu natürlich viele Salate, fruchtige Popsicles und andere süße Hits. Das Ticket kostet 65 CHF, dafür könnt ihr essen, soviel ihr möchtet. Getränke kosten extra.

Einlass ist um 16 Uhr mit einem Aperitif, auf den ich euch gerne einladen möchte, und ein paar Snacks zum Warmwerden. Das BBQ-Menü beginnt um 17.30 Uhr.

Tickets könnt ihr über den Ticketshop oder direkt hier bekommen:

VioBBQ_profil

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