Food-Trend: Koreanisches BBQ für alle

Kaum ein Dinner-Konzept eignet sich besser für eine große hungrige Gruppe als das Koreanische Barbecue. Das Grillen am Tisch mit vielen verschiedenen, marinierten Fleischsorten und etlichen kleinen Portionen Koreanischer Beilagen macht Spaß und schmeckt, wenn man zu einem guten Koreaner geht, unvergesslich gut. Das Fleisch sollte von hoher Qualität und daher nicht zu billig sein, nur dann handelt es sich um ein gutes Restaurant. Von allen „All you can eat“-Konzepten oder Berlin-Mitte Sparpreisen sollte man die Stäbchen unbedingt weglassen, denn wenn der Star des Koreanischen BBQ’s, das Fleisch eben, nicht halten kann, was man sich verhofft, macht das ganze BBQ keinen Sinn. (Nachdem ich vor einigen Monaten in Berlin sehr schlecht Koreanisch grillte, konnte ich meine schlechte Meinung über dieses Gericht in Korea Town in Los Angeles zum Glück wieder revidieren.)

 

Koreanisches BBQ in Los Angeles

Koreanisches BBQ in Los Angeles

Auf das heiße Gitter des Tischgrills werden marinierte und sehr dünn geschnittene Scheiben vorzugsweise vom Rind (Entrecôte, Sirloin-Steak, Rippchenfleisch und Rinderbrust/Brisket), aber auch mariniere Hühnerbrust, Gemüsestreifen oder Tofu platziert. Je besser man seine Grillobjekte im Auge hat und durch häufiges Wenden nicht anbrennen lässt, um so besser für den Gaumen. Mit viel Stress ist das Dinner aber nicht verbunden, denn in jeder Gruppe finden sich in der Regel einige Grill-Wütige, die den Job sehr gerne übernehmen und sogar wütend werden, wenn man sie nicht lässt. Aus vielen kleinen Schüsseln bedient man sich an verschiedenen Kimchi-Sorten, eingelegtem Gemüse und Salaten, ein perfektes Dinner übrigens für Menschen mit Carb-Angst, denn den Reis und Koreanischen Kartoffelsalat kann man sich sparen, ohne etwas zu verpassen oder hungrig zu bleiben.

Einziger Nachteil des Koreanischen BBQ’s: Man riecht danach nicht gut. Am besten macht man mit der ganzen Gruppe einen Spaziergang im starken Gegenwind, nur so wird man die Duftnuance „Grillfleisch“wieder los.

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